Stahl-Auffangwannen – die wichtigsten Vorschriften & Größen im Überblick
Stahl-Auffangwannen sind ein Grundpfeil der modernen Umwelt-Lagertechnik und kommen immer dann zum Einsatz, wenn es um die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen geht. Stahl als Werkstoff ist langlebig, preiswert und robust gegenüber mechanischen Kräften und so ideal für den häufig harten Betriebsalltag. Entsprechend sind Auffangwannen aus Stahl heute in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich. Der heutige Beitrag gibt einen Überblick über die Vorteile von Stahl-Auffangwannen.
Vorschriften und Richtlinien für Stahl-Auffangwannen
Bei der Lagerung von Gefahrstoffen gibt es zahlreiche Vorschriften, die man beachten muss. Die genauen Vorschriften für Auffangwannen werden in den VaWS festgehalten. Hier werden aber noch keine Aussagen zu Stahl-Auffangwannen gemacht, sondern eher zu allgemeinen Dingen wie Mindestgrößen von Auffangwannen, Verhaltensregeln und auch wie häufig eine Auffangwannen geprüft werden muss. Die zweite große Richtlinie für Stahl-Auffangwannen ist die sogenannte StawaR – Stahlwannen-Richtlinie, wo detaillierte Vorgaben zur Produktion und Konstruktion vom Stahl-Auffangwannen gemacht werden, damit diese für die Lagerung von Gefahrstoffen zugelasen werden.
Große Auswahl – Stahl-Auffangwanen mit Volumen von 20 bis 1000 Liter

Die große Nachfrage nach Auffangwannen hat eine große Variation von Modellen hervorgebracht. Die kleinsten Modelle sind die Kleingebinde-Wannen aus Stahl, die ein Volumen von bis zu 60 Litern haben und insbesondere zur Lagerung kleiner Mengen Farben, Lacken oder Ölen eingesetzt werden.
Die nächstgrößeren und mit Abstand am häufigsten eingesetzten Stahl-Auffangwannen haben ein Auffangvolumen von 200 Litern und werden in der Regel eingesetzt, wenn 200l-Standardfässer gelasget werden sollen. Mit wachsendem Volumen können auf den Auffangwannen auch 1000l-IBC-Container abgesetzt und gelagert werden. Für die Volumenberechnung von Auffangwannen gibt es eine einfache Berechnungsmöglichkeit: Das Volumen einer Auffangwanne muss immer mind. 10% des eingelagerten Volumens betragen, allerdings mindestens das Volumen des größten Behälters betragen (weitere Informationen zu Mindestvolumina von Auffangwannen siehe hier): Bspw. dürfen zwei 1000l-IBC-Container mit einem Gesamtvolumen von 2000l nur auf einer Auffangwanne mit einem Volumen von 1000l (weil der größte gelagerte Behälter 1000l Volumen hat) gelagert werden (in Wasserschutzgebieten gelten sogar noch strengere Auflagen – hier muss das gesamte Volumen aufgefangen werden können). In Österreich gelten dahingegen noch schärfere Regeln für die Mindestvolumina von Auffangwannen – hier spielt noch die Art des Gefahrstoffbehälters eine wichtige Rolle bei der Volumenberechnung. Informationen zum Volumen von Auffangwannen in Österreich gibt es hier.
Je nach Wunsch und örtlichen Restriktionen sind die unterschiedlichsten Auffangwannen in dieser Größenklasse verfügbar: Profil-Sicherheitswannen, Modul-Sicherheitswannen, spezielle Eck-Auffangwannen etc..
Die richtig großen Stahl-Auffangwannen können bis zu 1000l aufnehmen und sind daher insbesondere für die Lagerung von sehr großen Mengen Gefahrstoffen ausgelegt. Neben den vorgegebenen Modellen ist Stahl aber so gut zu verarbeiten, dass auch problemlos Stahl-Umwelt-Auffangwannen exakt nach Kundenwünschen gefertigt werden können.
Eine gute Übersicht über alle Modelle der Stahl-Auffangwannen findet man auch hier. Ob 20l-Kleingebinde-Auffangwanne oder 1000l-Auffangwanne für sehr große Lagerstätten – Stahl-Sicherheitswannen haben sich seit vielen Jahren als robuste und günstige Lösung der Umwelt-Lager-Technik erwiesen.
Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Lagertechnik-Profishop