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Sonderabfall-Behälter / -Container für die Lagerung & den Transport

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Sonderabfall-Behälter sind für Gewerbebetriebe, Kommunen und Entsorgungsdienstleister zentrale Arbeitsmittel, wenn gefährliche Abfälle sicher gesammelt, zwischengelagert und für den weiteren Transport vorbereitet werden müssen. In dieser Kategorie finden professionelle Anwender Sonderabfall-Behälter und Sonderabfall-Container für unterschiedliche Abfallarten, Betriebsgrößen und organisatorische Abläufe. Entscheidend ist dabei nicht nur die reine Aufnahme von Problemstoffen, sondern ein System aus sicherer Handhabung, belastbarer Konstruktion und klarer Zuordnung zum jeweiligen Entsorgungsweg. Für Werkstätten, Industrieunternehmen, Recyclingbetriebe und kommunale Betriebshöfe steht damit eine Produktgruppe bereit, die den betrieblichen Alltag zwischen Sammelstelle, Lagerbereich und Abholung strukturiert unterstützt. Je nach Stoffeigenschaft, Aggregatzustand und innerbetrieblichem Ablauf kommen unterschiedliche Bauformen infrage. Wer Sonderabfall professionell lagern und transportgerecht bereitstellen will, benötigt daher Behälterlösungen, die zum Stoff, zum Einsatzort und zu den organisatorischen Anforderungen im Betrieb passen.

Was sind Sonderabfall-Behälter?

Definition und betriebliche Funktion

Sonderabfall-Behälter sind Behälter oder Container zur sicheren Sammlung, Lagerung und transportgerechten Bereitstellung von gefährlichen oder besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. Sie werden eingesetzt, wenn Abfälle aufgrund ihrer chemischen, physikalischen oder sicherheitstechnischen Eigenschaften nicht wie gewöhnlicher Gewerbeabfall behandelt werden dürfen. Dazu zählen je nach betrieblichem Kontext flüssige, feste oder pastöse Stoffe sowie problematische Reststoffe aus Produktion, Wartung, Labor, Instandhaltung oder Entsorgung.

Im Unternehmensalltag übernehmen Sonderabfall-Container mehrere Aufgaben zugleich: Sie trennen Stoffströme sauber, reduzieren das Risiko von Leckagen und unterstützen einen geordneten innerbetrieblichen Materialfluss. Gleichzeitig erleichtern sie die Übergabe an externe Entsorger. Für Sicherheitsfachkräfte, Betriebsleiter und Einkäufer sind sie deshalb nicht nur Transporthilfsmittel, sondern Teil eines funktionierenden Gefahrstoff- und Abfallmanagements.

Abgrenzung zu allgemeinen Abfallbehältern

Im Unterschied zu einfachen Sammelbehältern sind Sonderabfall-Behälter auf anspruchsvollere Einsatzbedingungen ausgelegt. Maßgeblich sind unter anderem die Beständigkeit gegenüber kritischen Medien, die Eignung für definierte Stoffgruppen sowie die sichere Handhabung im Lager- und Transportumfeld. Der Begriff Sonderabfall beschreibt dabei Abfälle, für die besondere Anforderungen an Sammlung, Kennzeichnung, Lagerung und Entsorgung gelten.

Je nach Anwendung kann die Kombination mit weiteren Sicherheitssystemen sinnvoll sein, etwa mit Auffangwannen für die gesetzeskonforme Rückhaltung von Leckagen oder mit geeigneten Lagerlösungen aus dem Bereich Gefahrstoff- & Gasflaschen-Lagerung, wenn Sonderabfälle in definierte Gefahrstoffkonzepte eingebunden werden sollen.

Einsatzbereiche und Anwendungsgebiete

Typische Branchen für Sonderabfall-Container

Sonderabfall-Behälter kommen überall dort zum Einsatz, wo gefährliche Reststoffe strukturiert gesammelt und sicher für interne Abläufe oder die externe Entsorgung bereitgestellt werden müssen. Besonders relevant ist diese Produktgruppe für Betriebe mit wiederkehrenden Wartungs-, Produktions- oder Reinigungsprozessen.

  • Industrie- und Produktionsbetriebe mit Reststoffen aus Fertigung, Reinigung oder Instandhaltung
  • Kfz-Werkstätten, Nutzfahrzeug-Service und Baumaschinenwerkstätten mit ölhaltigen, flüssigen oder kontaminierten Abfällen
  • Recycling- und Entsorgungsunternehmen mit getrennten Stoffströmen und Sammelstellen
  • Kommunale Bauhöfe und Betriebshöfe mit problematischen Reststoffen aus Unterhalt, Werkstatt und Infrastruktur
  • Labore, technische Einrichtungen und Forschungseinrichtungen mit definierten Sonderabfallfraktionen
  • Energieversorger und Stadtwerke mit Abfällen aus Wartung, Netzbetrieb und Serviceeinsätzen

Anwendung im innerbetrieblichen Ablauf

In der Praxis dienen Sonderabfall-Behälter häufig als Schnittstelle zwischen Entstehungsort und zentralem Lagerplatz. Direkt an Maschinen, in Werkstattzonen oder an Sammelpunkten werden Reststoffe getrennt aufgenommen, anschließend intern bewegt und bis zur Abholung zwischengelagert. Dadurch entstehen klarere Prozesse und ein geringeres Risiko durch provisorische Zwischenlösungen.

Wenn flüssige oder auslaufgefährdete Medien beteiligt sind, kann die Kombination mit Bodenschutzwannen und Flächenschutz-Systemen sinnvoll sein. Für Betriebe, die zusätzlich beschädigte Energiespeicher oder kritische Batteriesysteme handhaben, bietet sich eine thematisch angrenzende Lösung mit Behältern für Lithium-Ionen-Batterien an.

Technische Merkmale und Ausstattung

Konstruktive Ausführung für Lagerung und Transport

Sonderabfall-Container müssen im betrieblichen Einsatz mehr leisten als reine Aufnahmebehälter. Relevante Merkmale sind eine robuste Bauweise, eine anwendungsbezogene Deckel- oder Verschlusslösung, sichere Befüllbarkeit sowie eine Ausführung, die den innerbetrieblichen Transport unterstützt. Je nach Stoffart und Prozess kann der Fokus auf dichtem Verschluss, einfacher Entleerung oder mechanischer Belastbarkeit liegen.

Für die Auswahl ist außerdem wichtig, ob der Behälter eher stationär im Sammelbereich verbleibt oder regelmäßig per Stapler, Hubwagen oder im Rahmen des Entsorgungsprozesses bewegt wird. Daraus ergeben sich Anforderungen an Unterfahrbarkeit, Handling und organisatorische Einbindung in Lager- und Logistikprozesse.

Auswahl nach Stoffeigenschaft

Die Kategorie umfasst unterschiedliche Lösungen für verschiedene Stoffgruppen. Besonders praxisrelevant ist die Unterscheidung nach Aggregatzustand und Abfallart. Innerhalb des Sortiments finden sich daher spezialisierte Varianten für definierte Anwendungen.

Auswahlkriterium Typischer Fokus Passende Unterkategorie
Feste oder pastöse Stoffe Geordnete Sammlung und sichere Zwischenlagerung Sonderabfall-Behälter für feste und pastöse Stoffe
Spraydosen Separierte Erfassung spezifischer Problemabfälle Sonderabfall-Behälter für Spraydosen
Gemischte feste, pastöse und flüssige Stoffe Breiterer Einsatz in Sammel- und Entsorgungsprozessen Behälter für feste, pastöse & flüssige Stoffe
Flüssige Stoffe Dichte Aufnahme und sichere Bereitstellung Sonderabfall-Behälter für flüssige Stoffe

Normen, Organisation und Betriebssicherheit

Im professionellen Umfeld werden Sonderabfall-Behälter nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines Sicherheits- und Entsorgungskonzepts. Relevante Rahmenbedingungen können je nach Stoff und Betrieb unter anderem Anforderungen aus dem Gefahrstoffrecht, der innerbetrieblichen Organisation, der DGUV-Praxis sowie technischen Regeln wie der TRGS betreffen. Ebenso wichtig sind Kennzeichnung, klare Stofftrennung und dokumentierte Zuständigkeiten für Befüllung, Lagerung und Abtransport.

Sonderabfall-Behälter im Vergleich zu anderen Varianten

Abgrenzung zu Gefahrgut-Containern für Spezialanwendungen

Nicht jeder Gefahrgut-Container ist automatisch ein Sonderabfall-Behälter, und nicht jeder Sonderabfall-Behälter deckt Spezialanwendungen ab. Die Auswahl sollte deshalb immer vom konkreten Entsorgungsgut ausgehen.

  • Sonderabfall-Behälter: Für die strukturierte Sammlung, Lagerung und transportgerechte Bereitstellung unterschiedlicher gefährlicher Abfälle im Betriebsalltag.
  • Altbatterie-Container: Für die getrennte Erfassung von Akkus und Batterien mit eigenem Risikoprofil.
  • Leuchtstoffröhren-Boxen: Für langes, bruchempfindliches Sammelgut mit besonderen Anforderungen an Schutz und Handling.
  • Bergungsgroßverpackungen: Für Transportfälle, in denen beschädigte, leckende oder unsichere Gebinde zusätzlich gesichert werden müssen.

Abgrenzung zu Lager- und Rückhaltesystemen

Sonderabfall-Container sind primär Sammel- und Bereitstellungslösungen. Geht es dagegen um die flächige Rückhaltung austretender Flüssigkeiten oder um die sichere Positionierung von Gebinden im Lager, sind andere Produktgruppen näherliegend. Dazu zählen beispielsweise Auffangwannen für größere Gebinde und IBC-Anwendungen oder stationäre Gefahrstofflager wie Gefahrstoff-Depots.

Für Einkäufer und Betriebsleiter ist diese Abgrenzung wichtig, weil sich aus dem Einsatzfall unterschiedliche Investitionsentscheidungen ergeben: Soll ein Abfall gesammelt werden, ein Stoff sicher gelagert werden oder muss zusätzlich eine Rückhaltung erfolgen? Erst aus dieser Funktionsdefinition lässt sich die passende Behälterart ableiten.

Kaufberatung

Auswahlkriterien nach Abfallart

Der wichtigste Schritt bei der Auswahl eines Sonderabfall-Behälters ist die genaue Beschreibung des Abfalls. Entscheidend sind Stoffgruppe, Konsistenz, potenzielle Reaktionsgefahren und der geplante Entsorgungsweg. Ein Behälter für feste Reststoffe stellt andere Anforderungen als eine Lösung für flüssige Medien oder kontaminierte Betriebsmittel.

Feste und pastöse Abfälle

Hier steht die saubere, getrennte Sammlung im Vordergrund. Wichtig sind eine geeignete Öffnung, eine robuste Bauform und eine handhabbare Entleerung im Betriebsablauf.

Flüssige Abfälle

Bei flüssigen Stoffen sind Dichtheit, sicherer Verschluss und eine kontrollierte Handhabung besonders relevant. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob eine ergänzende Rückhaltung am Aufstellort erforderlich ist.

Abstimmung auf innerbetriebliche Logistik

Neben dem Medium entscheidet der Prozess über die richtige Ausführung. Wird der Behälter direkt am Entstehungsort eingesetzt, zentral gesammelt oder regelmäßig bewegt? Für Werkstätten, Recyclinghöfe oder Produktionsbetriebe mit Staplerverkehr ist die logistische Einbindung ein zentrales Auswahlkriterium.

Stationäre Nutzung

Für feste Sammelpunkte zählen Übersichtlichkeit, Befüllsicherheit und eine klare Stofftrennung. Der Behälter muss zum vorhandenen Platzkonzept und zum Entsorgungsintervall passen.

Mobile oder transportorientierte Nutzung

Wenn Behälter innerbetrieblich verfahren oder zur Abholung bereitgestellt werden, sind Transportfähigkeit, sichere Aufnahme und robuste Ausführung wichtiger als eine rein stationäre Lösung.

Rechtliche und organisatorische Einbindung

Vor der Beschaffung sollten Unternehmen prüfen, welche internen und externen Anforderungen gelten. Dazu gehören betriebliche Vorgaben der Arbeitssicherheit, Kennzeichnungspflichten, Stofftrennung und die Abstimmung mit dem Entsorger. Sonderabfall-Behälter sollten so gewählt werden, dass sie in bestehende Abläufe, Sammelstellen und Dokumentationsprozesse passen.

Kennzeichnung und Stofftrennung

Je klarer ein Behälter einer Stoffgruppe zugeordnet ist, desto geringer ist das Risiko von Fehlbefüllungen. Das erleichtert Lagerung, Übergabe und Entsorgungsdokumentation.

Abstimmung mit Sicherheitsfachkraft und Entsorger

Gerade bei wiederkehrenden Abfallströmen lohnt sich die Auswahl gemeinsam mit SiFa, Betriebsleitung oder Entsorgungspartner. So lassen sich Fehlkäufe und unnötige Umstellungen vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wofür werden Sonderabfall-Behälter eingesetzt?

Sonderabfall-Behälter werden zur Sammlung, Lagerung und transportgerechten Bereitstellung gefährlicher oder besonders überwachungsbedürftiger Abfälle eingesetzt. Sie unterstützen geordnete Prozesse zwischen Anfallstelle, Lagerbereich und externer Entsorgung.

Welche Stoffe können in Sonderabfall-Containern gesammelt werden?

Das hängt von der jeweiligen Ausführung ab. In dieser Kategorie gibt es Lösungen für feste, pastöse und flüssige Stoffe sowie für spezielle Anwendungen wie Spraydosen. Maßgeblich ist immer die Eignung der jeweiligen Behältervariante für den konkreten Abfall.

Sind Sonderabfall-Behälter auch für den Transport geeignet?

Die Kategorie ist auf Lagerung und Transport ausgerichtet. Ob ein konkretes Modell für den vorgesehenen Transportweg geeignet ist, sollte immer anhand der Produktausführung und des tatsächlichen Einsatzfalls geprüft werden. Für viele Betriebe steht die transportgerechte Bereitstellung zur Abholung im Vordergrund.

Wann ist zusätzlich eine Auffangwanne sinnvoll?

Eine zusätzliche Auffangwanne ist besonders dann sinnvoll, wenn flüssige oder auslaufgefährdete Stoffe gehandhabt werden und am Aufstellort eine Rückhaltung erforderlich ist. Das gilt vor allem in Werkstätten, Produktionsbereichen und Lagerzonen mit erhöhten Anforderungen an den Bodenschutz.

Worin liegt der Unterschied zu Bergungsgroßverpackungen?

Bergungsgroßverpackungen sind auf besondere Transport- und Sicherungsfälle ausgelegt, etwa für beschädigte oder leckende Gebinde. Sonderabfall-Behälter dagegen dienen in erster Linie der regulären Sammlung und geordneten Bereitstellung von problematischen Abfällen im Betriebsalltag.

Für welche Betriebe ist diese Kategorie besonders relevant?

Besonders relevant ist die Kategorie für Industrie- und Produktionsbetriebe, Werkstätten, kommunale Betriebshöfe sowie Recycling- und Entsorgungsunternehmen. Diese Bereiche erzeugen regelmäßig problematische Reststoffe, die getrennt und sicher geführt werden müssen.

Was sollte vor dem Kauf intern geklärt werden?

Vor dem Kauf sollten Abfallart, Sammelmenge, Aufstellort, Transportweg, Entsorgungsintervall und organisatorische Zuständigkeiten geklärt sein. Zusätzlich empfiehlt sich die Abstimmung mit Arbeitssicherheit und Entsorgungspartner, damit Behälterausführung und Prozess zusammenpassen.

Beratung und Kontakt

Fachlich passende Auswahl für Gewerbebetriebe

Wenn Sonderabfall-Behälter in bestehende Entsorgungs- und Sicherheitsprozesse eingebunden werden sollen, unterstützt eine fachliche Vorabklärung bei der Auswahl der passenden Kategorie und Ausführung. Für Rückfragen zu Einsatzbereichen, Abgrenzung zu anderen Gefahrgut-Containern oder zur sinnvollen Kombination mit Lager- und Rückhaltesystemen erreichen Sie uns telefonisch unter 02861 - 80401-52 oder per E-Mail an info@lagertechnik-profishop.de. Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Gewerbetreibende, Behörden und Institutionen.

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Sonderabfall-Behälter sind für Gewerbebetriebe, Kommunen und Entsorgungsdienstleister zentrale Arbeitsmittel, wenn gefährliche Abfälle sicher gesammelt, zwischengelagert und für den weiteren... mehr erfahren »
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